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junge Grüne wollen durchstarten
junge Grüne wollen durchstarten

Bei den Grossratswahlen vom 28. März treten die jungen Grünen mit einer eigenen Liste in der Stadt Bern an. Zudem sind sie in fast allen Wahlkreisen auf den Listen der Grünen durch motivierte, junge Leute vertreten.

„Seit den Abstimmungen Ende November haben wir enormen MitgliederInnenzuwachs erhalten“, so Vorstandsmitglied und Kandidierende Selina Stucki. Dank vielen motivitierten jungen Leuten werde im Kreise der jungen Grünen viel diskutiert, reflektiert, entworfen und wieder verworfen. Zwar seien die jungen Grünen mit etlichen Leuten in den Stadtparlamenten Bern, Biel, Langnau, Münsigen und Spiez vertreten, nun sei es aber an der Zeit, dass sie auch kantonal eine Vertretung im Parlament haben, so Stucki.

Gestern Montag wurde der Kampagnenstart für die Grossratswahlen gefeiert. Präsident Cyril Wendl meint hierzu: „Wir sprudeln vor Tatendrang. Es macht Sinn, dass die jungen Grünen sich auch kantonal durch eine Vertretung im Parlament Gehör verschaffen können, denn an Ideen und Zielen mangelt es uns durchaus nicht.“

Aktiv einsetzen will sich die Jungpartei beispielsweise für die Schaffung von genügend Arbeitsplätzen für LehrabgängerInnen. „Damit die Jungen eine Perspektive haben, ist es notwendig, dass sie in der Arbeitswelt gute Jobaussichten haben“, so Stucki. Weiter wollen die jungen Grünen sich einsetzen für Lohngleichheit zwischen Mann und Frau sowie für die Förderung erneuerbarer Energien. „Letzteres ist eines unser Kernanliegen“, meint Cyril Wendl. „Erneuerbare Energien schaffen Arbeitsplätze in der Region, zudem sind sie klar umweltfreundlicher als beispielsweise Atomkraftwerke.“ So ist auch die Wahlkampagne der jungen Grünen mehrheitlich auf die Frage der Energieversorgung im Kanton Bern ausgerichtet. „Mit vielsagenden, provokativen Plakaten sowie mit spannenden Aktionen in der Öffentlichkeit wollen wir auf unsere Anliegen aufmerksam machen. Man wird noch so einiges zu sehen bekommen von uns!“, schmunzelt Stucki.

Dies tönt alles nach viel frischem Wind, welcher der kantonalen Politik durchaus gut tun würde. Seien wir gespannt, was kommen wird.

Selina Stucki, junge grüne